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Hans-Peter Bärtschi und das Erbe der Industriekultur in Baden

Historisches Museum Baden

Wettingerstrasse 2
5400 Baden

, 19:30 Uhr bis 22:00 Uhr

Zeitangabe inkl. Apéro

Der Freundesverein des Historischen Museums Baden, Melonenschnitz, lädt am Dienstag, 12. Mai 2026, zu einer Lesung mit anschliessendem Gespräch und Apéro ins Historische Museum Baden ein. Im Zentrum steht der Winterthurer Industriearchäologe Hans-Peter Bärtschi (1950–2022), der den Begriff der Industriekultur in der Schweiz massgeblich geprägt und wichtige Beiträge zur Schweizer Industriegeschichte geleistet hat. Der 1985 eröffnete Industrielehrpfad im Zürcher Oberland gilt als Vorbild für den heutigen Industriekulturpfad in Baden.

An diesem Abend stellt Daniel Wehrli, Bärtschis Biograf, den Werdegang des Pioniers vor. Begleitet wird er von Viola Müller als Vorleserin.

Im anschliessenden Gespräch diskutieren Willy Nabholz, der Autor und Bruno Meier, Mitinitiant des Industriekulturpfads Limmat‑Wasserschloss, über den Stellenwert der Industriekultur damals und heute sowie über Parallelen und Besonderheiten in Baden.

Das Programm
ab 19 Uhr Türöffnung
19.30 Uhr Lesung mit Daniel Wehrli und Viola Müller
20.00 Uhr Gespräch mit Willy Nabholz, Daniel Wehrli und Bruno Meier
ab 20.30 Uhr Apéro und Ausklang

Treffpunkt: Historisches Museum Baden, Foyer
Eintritt: Museumseintritt, der Eintritt ist für Mitglieder des Vereins Melonenschnitz und ihre Begleitung frei
Anmeldung bis 10.5.2026: hist.museum@baden.ch, Telefon +41 56 222 75 74

Informationen zum Buch
Daniel Wehrli
Hans-Peter Bärtschi. Rebell und Bewahrer
Biografie

Als Hans-Peter Bärtschi im Jahr 2014 mit dem Preis der Landis & Gyr-Stiftung für sein Lebenswerk ausgezeichnet wurde, war ein Teil des Vermächtnisses gesichert. Die ETH Zürich übernahm sein 380 000 Bilder umfassendes Fotoarchiv zur Industriekultur. Mit dem Studium der Architektur an der ETH hatte 1969 Bärtschis Laufbahn begonnen. Nach der Diplomarbeit bei Aldo Rossi promovierte er bei Paul Hofer und Jean-François Bergier über «Industrialisierung, Eisen- bahnschlachten und Städtebau» am Beispiel von Zürich und verschrieb sich 1979 mit der Gründung seines Büros ARIAS voll und ganz der Industriekultur. Mit enormem Fachwissen kämpfte er jahrzehntelang für die Bewahrung wertvoller Zeugen der Industrialisierung und gegen Baggerzahn und Renditedenken: in Winterthur, Zürich und bis über die Landesgrenzen hinaus.
Der Autor konnte Hans-Peter Bärtschi in dessen letzten Lebensjahren an viele Stationen seines Wirkens begleiten. Gründliche Recherchen in Bärtschis Archiv und unzählige Gespräche mit Weggefährten haben eine spannende Erzählung entstehen lassen, die nicht nur Biografisches, sondern auch viel Zeitgeschichtliches enthält.

Daniel Wehrli ist Germanist und langjähriger Gymnasiallehrer. Die Biografie über Hans-Peter Bärtschi ist sein erstes Buch. Er lebt in Winterthur.

Pressestimmen
«Dem Autor ist ein objektiv geschriebenes und spannend zu lesendes Werk gelungen.» Yvonne Scheiwiller in Industriekultur 1/26

2025, 352 Seiten | 156 sw und farbige Abbildungen | Klappenbroschur 16.5 × 24 cm | 978-3-03919-645-6 | CHF 44.00

Vorverkauf/Preise

Museumseintritt, für Mitglieder des Vereins Melonenschnitz und ihre Begleitung ist der Eintritt frei

Barrierefreiheit
Rollstuhlgängig
Vergünstigungen
Ermässigtes Angebot für Gruppen
Ermässigtes Angebot für Senioren mit AHV Ausweis
Ermässigtes Angebot für Studenten mit Ausweis
Mitglieder gratis
Zielgruppe
Offen für alle

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