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Schreibwettbewerb zur Entdeckung der Heilquellen, mit Prämierung!

Zur Entdeckung der Heilquellen bei Baden gibt es mehrere sagenumwobene Geschichten. Lassen Sie sich untenstehend von einem Beispiel einer Sage inspirieren und erfinden Sie Ihre eigene Geschichte, wie die Heilquellen von Baden entdeckt wurden.

  • Schicken Sie uns Ihre Version bis zum 31. Mai 2025 per E-Mail an: 
    geschichten.hist.museum@baden.ch
  • Die sagenhafteste Legende wird im Rahmen der Finissage am 29. Juni 2025 um 15 Uhr im Historischen Museum prämiert!

Siegawyn und Ehtelfriede oder die Entdeckung der warmen Heilquellen zu Baden

Während Cäcina als römischer Oberbefehlshaber über die Schweiz herrschte, erhoben sich die helvetischen Soldaten der Stadt Baden in einem mutigen Aufstand gegen seine Tyrannei. Wutentbrannt zog Cäcina mit seinen Truppen gegen den Ort, doch die Rebellen flohen auf den steilen Bötzberg im Jura. Viele Einwohner, die das römische Joch tief hassten, folgten den Aufständischen. Unter ihnen war ein junger Mann, der schweren Herzens seine schwerkranke Braut zurücklassen musste.

Zum Abschied wollte er ihr ein Zeichen seiner Liebe hinterlassen – die ersten Blumen des heimischen Frühlings. Doch die zarten Primeln welkten schnell in seinen Händen. Verzweifelt wandte er sich einer unscheinbaren Quelle zu, schöpfte Wasser und stellte die Blumen hinein. Und wie durch ein Wunder erblühten sie erneut, frisch und voller Duft. In ehrfürchtiger Dankbarkeit opferte er die Blumen der magischen Quelle, die voller verborgener Lebenskraft zu sein schien. Bevor er aufbrach, gab er seiner Braut den Rat, sich in dieser Quelle zu baden.

Sie folgte seinem verzweifelten Rat – und wie durch ein Wunder genas sie rasch. Von da an, so erzählt man, wurden die Heilquellen des Ortes weit über die Grenzen hinaus berühmt.

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